Pressemitteilung zur Entsorgung von Asbest und Dämmwolle vom WZV

Im Umgang mit Asbest und KMF sind sich Laien häufig nicht richtig darüber im Klaren, wie diese Abfälle direkt nach dem Ausbau verpackt werden müssen, damit ein gesundheitsunschädlicher Transport und eine fachgerechte Selbstanlieferung auf den Recyclinghöfen möglich ist. Aus diesem Grund empfiehlt es sich in den meisten Fällen, den WZV vorher zu Rate zu ziehen.


Wenn Sie asbesthaltige Abfälle selbst entsorgen, müssen Sie die Platten in spezielle Säcke, sogenannte „Big Bags“, verpacken. Diese sind im Handel (z.B. Baustoffhandel) und auf den Recyclinghöfen käuflich zu erwerben. Die Säcke sind reißfest und lassen sich gut verschließen, so dass keine Fasern austreten können. Was viele nicht wissen: auch künstliche Mineralwolle (KMF) bzw. Dämmwolle, die u.a. als Isolierung von Häusern genutzt wird, darf nur verpackt in speziellen Big Bags mit Aufdruck zur Entsorgung angenommen werden.


Daher möchte der WZV seine Kundinnen und Kunden sensibilisieren und bitten, vor dem Austausch von asbesthaltigen Baustoffen und Dämmmaterial die entsprechenden Spezial-Big Bags anzuschaffen und zu nutzen. Der WZV bietet außerdem die Möglichkeit, Ihnen passende Big Bags zu liefern und gefüllt wieder abzuholen. Bei Bedarf erhalten Sie einen Nachweis für die fachgerechte Entsorgung. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne jederzeit an 04551-909191 (Mo-Fr 7.00-17.00 Uhr).

Bildquelle: wzv

Bildunterschrift: WZV-Mitarbeiter Ralf Hilgers berät die Kundinnen/en auf dem Recyclinghof Bad Segeberg gerne über die unterschiedlichen Größen der Spezial-Big Bags zur Entsorgung von Asbest und Mineralwolle (KMF).

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